Zielankunft in Warnemünde

Die Ankunft in Rostock hat meiner Meinung nach einen extra Beitrag verdient. Schon der Blick über Rostock am Ortseingangsschild von Rostock war ein unbeschreibliches Gefühl – nach der Strecke das Ziel greifbar nahe. So kam es dann auch am Stadthafen dazu, dass ich natürlich direkt ein Fischbrötchen vernascht hab.

Vom Stadthafen bis Warnemünde sind es nochmal 12 km gewesen – allerdings komplett mit Radweg und einem sehr entspannten Fahren – kritisch waren nur Auffahrten auf die parallel verlaufende autobahnmäßig ausgebaute Straße nach Warnemünde. Da ich aber nahezu den ganzen Tag auf Bundestraßen ohne Radweg unterwegs war, hat mich das auch nicht mehr gestört.

Ankunft auf der Promenade

Mein grobes Ziel durch Warnemünde war das bekannte Hotel Neptun, weithin sichtbar, der höchste Bau in Warnemünde. Hier aber von einer anderen Position.

Am Strand angekommen hatte ich glücklicherweise einen behindertengerechten Strandaufgang erwischt, da liegen dann Holzbohlen bis kurz vor der Wasserkante – eine unheimliche Erleichterung. Auf dem Weg dahin kam mir in den Sinn, eigentlich müßte ich die Tour mit einem Bad in der Ostsee abschließen. Ich hatte mich dann mal umgesehen nach vertrauenswürdigen Personen, die einen oder zwei Blicke aufs Rad werfen könnten. Diese fand ich dann in einer 4köpfigen Familie aus Altenburg.

Also gesagt und getan – ich riss mir die Sachen vom Leib und bin in die Ostsee gegangen, es war zwar kühl, aber das Wasser war nicht kalt genug für meinen Adrenalinspiegel. Als ich wieder rauskam, war die Familie gerade beim Fotos machen. Da mir dann daoch wichtig war, doch noch Fotos vom Bad zu haben, sagte ich dann mit Augenzwinkern „Mist, ich hab noch nichteinmal Beweisfotos“. Das kam natürlich an wie erhofft und ich übergab die DLSR und sprang dafür ein 2. Mal ins kühle Nass…

Wassertemperatur war bei 13°

Nachdem ich mich soweit wieder trockengelegt habe und auch angezogen war, bin ich noch Richtung Leuchturm auf die Westmole. Das war ja auch der Zielpunkt des kurzen Ausfluges vom 11.07.2018.

Danach ging es zurück in den Rostocker Süden, dort erwartete mich mein Kumpel Roland und verwöhnte meinen Gaumen mit gefüllter Paprikaschote. Bei ihm habe ich auch übernachtet und konnte dann sehr ausgeruht am 07.10.2018 zum Rostocker Hbf radeln und die Rückfahrt mit dem Zug antreten. Auch im Zug gab es interessante Kontakte – ein „Radler“ aus Zürich beispielsweise war mit einem e-Bike unterwegs – pro Tag hat er nach eigener Aussage 250 km abgerissen und jede Nacht 4 Akkus seines Rades geladen. Für mich hat das zwar nichts mehr mit Radfahren zu tun, aber jeder wie er es mag – mich haben genug als bekloppt betrachtet für diese Tour. Da steh ich drüber und habe die Fahrt genossen.

[Update 25.02.2019]

Einen passenden Titel für die Zielankunft hab ich am letzten Wochenende gefunden.

Udo Lindenberg war schon immer genial und ist das heute auch noch. *verneig*

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