Einleitung

###Updates unten###

Weswegen diese Seite? Einerseits um anderen Mut zu machen, sich auch nach Krankheiten Herausforderungen zu stellen. Bei mir war es im März 2018 ein Herzinfarkt und vermutlicher Schlaganfall(sagen zumindest die Ärzte). Klar, danach fehlt einem erstmal der Antrieb, oft genug ist es aber auch durch Medikamente bedingt. So war es zumindest bei mir.

Andererseits möchte ich hier meine Erlebnisse und Erfahrungen dokumentieren und andere animieren, sich auch mal zu fordern, sich einer Herausforderung zu stellen. Und selbst wenn man es nicht schaffen sollte, man hat sich an seine Grenzen und ein Stück darüber hinaus gebracht. Natürlich sollte die Herausforderung zu den Möglichkeiten passen.

Mein Entschluß für derartige Touren begann am 14.07.2018 zu reifen – also etliche Monate nach dem Herzinfarkt. Ich hab nach dem testweisen Absetzen aller Medikamente am 05. Juli einen Schub an Lebenslust bekommen. Am 14.07.2018 bin ich mal früh 6:30 Uhr aufs Rad und mal nach Rostock Warnemünde geradelt, vom Startpunkt aus, waren es nur 27km – macht also 54 km für die Hin- und Rückfahrt. Ich war genau 3h unterwegs inkl. Pause auf der Mole in Warnemünde und auf der Rückfahrt noch nen Spritzring vernascht.

Da ich durch die Fahrt keinerlei körperliche Probleme hatte, im Gegenteil mich richtig fit fühlte(im Vergleich zu den Monaten davor), kam dann der Gedanke an zukünftige Touren und irgendwann auch an mehrtägige Touren auf. So begannen dann die Gedanken an die 1. (richtige) Tour, welche von vornherein auf Anfang Oktober und auch nach Warnemünde angedacht war.

Die erforderlichen Vorbereitungen findet ihr hier

+++Update 16.07.2019+++

Nun bin ich bereits über 1 Jahr frei von jeglichen Medikamenten, wenn man mal von den Magnesiumtabletten absieht, die ich aufgrund der doch umfangreicheren Bewegung zu mir nehme. Die Entscheidung, alle Medikamente abzusetzen, hat mir nicht geschadet, ich bereue den Entschluß keineswegs, auch wenn es wegen des Alleingangs auch etliche kritische Stimmen gab. Es geht mir gut, der Bewegungsdrang ist eher sogar noch größer geworden. Ich neige dazu, alles, was noch mit Rad erreichbar ist, auch mit dem Rad anzufahren und zusätzlich 1x pro Woche nochmal 20-40km für den Spaß zu machen. tendenziell werden diese Touren für den Spaß immer länger -waren erst 20 km ausreichend neige ich dazu, auch Strecken über 40km mal am Abend abzureißen…

Diese körperliche Belastung tut mir gut, auch Streßsituationen im Alltag bringen mich kaum aus der Ruhe – im Gegenteil, ich genieße es, auch solche Herausforderungen mit Gelassenheit zu meistern und dabei den Überblick zu behalten.

In Kürze geht es mal paar Tage an die Ostsee, das Rad werd ich da auch dabei haben.

+++Update 30.07.2019+++

In 5 Tagen an der Ostsee habe ich über 200km auf dem Fahrrad verbracht.

+++Update 19.01.2021+++

Der aktuelle Stand bezüglich Medikamente: Bis zum heutigen Tag habe ich seit dem 05.07.2018 genau 2 halbe leichte Kopfschmerztabletten zu mir genommen und ich fühle mich immernoch bestens.

+++Update 17.08.2021+++

Nun mal wieder ein kleiner Gesundheitszustand. Medikamente immernoch bei 0, stattdessen habe ich seit Januar 2020 einiges an gewicht verloren, ein Großteil allein in 2021. ich bin nun bei meinem im Oktober 2019 als Fernziel angedachten Gewicht verdammt nahe – unter 80kg wollte ich erreichen und schwanke aktuell bei 80-81 kg, fühle mich absolut fit. Das Ziel habe ich mit mehr Bewegung und bewusst etwas weniger essen erreicht. Auf dem Rad komme ich nicht mehr außer Atem und auch sonst bin ich körperlich deutlich leistungsfähiger. Aktuell stört mich am Bauch noch etwas „Schwarte“ aber die werde ich mit Bewegung auch noch los. Bezüglich der Touren bin ich nun bei 50 bis 60km mal schnell am Abend. Ich bin weder dabei noch danach kaputt, auch am nächsten Tag keinerlei Einschränkungen. Es ist sogar so, dass die Tourenlänge von der Dunkelheit beschränkt wird, denn vom körperlichen Zustand könnte ich noch weiter fahren. Dabei fahre ich aktuell einen Schnitt von teils 24km/h(auf die Gesamtstrecke bezogen).

Hier ein direkter Vergleich wie 25kg aussehen

Ich war nun im Jahr 2021 2x auf dem Brocken.

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Überholabstand am 13.05.2022

der heutige Tag war schon recht extrem, aber was mir bei einem kurzen Abstecher nach Bobbau passiert ist. Ich wurde doch tatsächlich von einem Fahrzeug des Ordnungsamts Bitterfeld-Wolfen erst angehupt, dann wurde mir während der Fahrt durch das offene Seitenfenster zugerufen „Da ist der Radweg“. Das passierte fast wie selbstverständlich mit einem Abstand, der deutlich zu gering war, der Rückspiegel des PKW hat mich fast berührt, ich konnte beim Blick nach links die unter 2 cm hohe Beschriftung auf der Oberbekleidung der Fahrerin lesen. Der Abstand zw. Lenker und Rückspiegel war bei ca. 20cm. Mit dem vorherigen Hupen und der Belehrung über den angeblichen Radweg ist der geringe Seitenabstand eine vorsätzliche Gefährdung und ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Ein paar hundert Meter später kam mir dann eine Baustellenampel zur Hilfe und ich hatte Gelegenheit auf ein kurzes klärendes Gespräch. Allerdings wurde das Fenster widerwillig geöffnet, es gab keinerlei Einsicht, im Gegenteil: ich bekam an den Kopf geknallt, „Sie haben keine Ahnung“. Ich habe schon viele Reaktionen erlebt, aber von Mitarbeitern des Ordnungsamtes, die für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig sind…

Den nicht vorhandenen Seitenabstand konnte ich noch nicht mal zur Sprache bringen.

Update 13.05.2022:
ich habe heute erstmal ein Gespräch mit der Ansprechpartnerin vom Ordnungsamt geführt, immerhin war es ein konstruktives Gespräch auf gleicher Augenhöhe und meine Einwände zu dem Verhalten der Mitarbeiter wurden registriert und nicht in Frage gestellt. Nach einer Befragung der Mitarbeiter erhalte ich einen Rückruf. Meine weiteren Aktivitäten mache ich definitiv von dem weiteren Verlauf abhängig – von persönlichem Gespräch, über eine Strafanzeige bis zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde ist noch alles drin.

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Fahrweise

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Elbradeltag mit dem ADFC

Am 01.05.2022 hieß es beim ADFC: 20. Elbradeltag nach Wörlitz. Dabei gab es 7 geführte Touren mit dem Ziel Wörlitz. Ich nahm mit ca. 10 weiteren Mitfahrern vom Bahnhof Bitterfeld an der Tour 3 teil. Diese führte über Friedersdorf, Burgkemnitz, Gröbern, z.T. um den Gröberner See zum Bahnhof Gräfenhainichen, wo die ca. 20 Teilnehmer der Tour 7 auf uns warteten. Gemeinsam ging es dann durch Gräfenhainichen zum Gremminer See. Von da über Jüdenberg nach Oranienbaum und weiter nach Wörlitz.

In Wörlitz war dann das Elbradelfest mit der Weitergabe des Staffelstabes nach Elster für die Ausrichtung der nächstjährigen Veranstaltung. Eine angebotene Führung durch die Wörlitzer Anlagen wurde von einigen Radlern und mir genutzt um den Kulturteil des Tages zu erfüllen.

Gegen 15:30Uhr machten wir und auf die Rücktour, ich hatte eigentlich vor, einen Abstecher nach Wittenberg zu machen und erneut über Bergwitz, Radis und Gräfenhainichen zurückzufahren. Aufgrund der Empfehlung und Beratung dem potentiellen Mitfahrer Florian haben wir uns für die landschaftlich schönere Strecke entlang der Mulde ab der Jagdbrücke in Dessau.

Da wir beide eine Tour mit mehr als 100km machen wollten, hab ich im Bereich Jeßnitz und Bitterfeld die Tour etwas erweitert und einiges an Infos rübergebracht. So fuhren wir über Sollnitz, dann an Altjeßnitz vorbei nach Raguhn. Anschließend über Jeßnitz durch den Saalegaster Forst Richtung Pegelturm an der Goitzsche und von da vorbei an der blauen Bank zum Bitterfelder Bogen. Am Bogen hatte Florian dann sein 100km Ziel erreicht und so fuhren wir noch gemeinsam zum Bitterfelder Bahnhof. Von da fuhr ich allein nach Hause.

Tour bei Komoot:

Ich bin bei ca. 116km(Handy hat ca. 3km vor dem Ziel die Aufzeichnung eingestellt) gelandet, damit meinen diesjährigen Rekord um 1km übertroffen.

Hier noch die gefahrene Strecke, direkt vom Handy hochgeladen:

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Mai

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Road Rage mit Beleidigung und tätlichem Angriff

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Abstände im Video April 2022

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kleinere Touren im April 2022

In Vorbereitung der Tour zur Nordsee wollte ich mal wieder wissen, wie Fit ich bin und so kam eine Tour nach Wittenberg raus. Natürlich auch wieder ein Video vom Tourenverlauf

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Neues von der Radinfrastruktur in Bitterfeld-Wolfen

ich werde das Gefühl nicht los, dass Radfahrer dann doch von der Verwaltung vergessen werden – ganz aktuelle Beispiele

  • Baustelle Parsevalstraße kurz vor Berufsschulzentrum: Radweg beidseitig gesperrt(ohne Vorwarnung, kein Alternativweg
  • Die Verwendung der Kombination Fußweg, Radfahrer frei wird weiterhin verwendet, obwohl vom Gesetzgeber ausschließlich einer sparsame Verwendung in Ausnahmefällen empfohlen wird.
  • in der Sonnenstraße in OT Greppin steht mitten auf dem Radweg in westlicher Richtung ein Verkehrsschild, kurz danach ein weiteres Schild in der mitte zwischen westlicher und östlicher Richtung
  • An der Salegaster Chausee steht zur Abwechslung der Mast einer Straßenbeleuchtung mitten auf dem Radweg
  • Kreuzung Herminetor: ist ohne mindestens dreimaligem Stop nicht mit dem Rad zu überwinden. Ja, es ist mir bekannt, dass diese Kreuzung schon von der Steuerungstechnik eine Herausforderung ist. ###Ergänzung### es sind 4 Stops und es dauert 2 min um komplett drüber zu kommen – siehe Video unten
  • Haltelinien im Bereich der Einmündung der Thälmannstraße in die Thalheimer Straße sind kaum noch sichtbar, an der Stelle gab es bereits mindestens 1 Unfall mit Personenschaden – ob die fehlende Markierung ursächlich oder nur zum Unfall beigetragen hat ist rein spekulativ
  • Leipziger Straße in Wolfen in Fahrtrichtung Süd an der Ampelkreuzung Jahnstraße: Ampel für den Radverkehr auf dem vermutlichen ehemaligen Radweg
  • Zscherndorf Ortsausgang Richtung Bitterfeld: Benutzungspflichtiger Radweg auf linker Seite endet im nichts(an einer Sperrlinie) – siehe Video unten
  • wird fortgesetzt

Video Herminetor

Radweg Ende

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Radtour nach Wörlitz und Relive

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Radfahrinfrastruktur und anderes in Dessau

der 22.03.2022 hat mich bei einer kleinen Runde nach Dessau geführt, wobei ich aus Zeitmangel die Tour dann kürzen musste und ich ungern einfach rumdrehe und zurückfahre, bin ich am Friedhof in der südlichen Innenstadt links abgebogen.

Die folgenden Worte gingen am gleichen Abend gleichlautend an die Stadt Dessau und an den ADFC Dessau – die daraus enstehende Kommunikation hänge ich bei Änderungen unten an:

CC an den ADFC

Ich bitte um Weiterleitung in die zuständige Abteilung und zusätzlich um Rückantwort aus der Abteilung.

Sehr geehrte Damen und Herren

eitgründen am Friedhof im Süden von Dessau in Richtung Argenteuiler Straße Richtung Westen zur Rückfahrt zwang. An der nächsten Möglichkeit bog ich dann in südliche Richtung in die Wolfener Chausee ab um wieder Richtung B184 in Richtung Wolfen zu kommen. Beruhigend war der vorhandene Radweg, was sich aber bald ändern sollte. An der Polysiusstraße war noch alles ok, Radweg vorhanden und ordnungsgemäß beschildert. Wenig später dann: Radweg Ende und befahren der Straße mit VZ 254 untersagt – dort wurde ganz klassisch eine Sackgasse ausgeschildert, denn der an der Stelle beginnende „Waldweg“ ist nicht mit dem Rad befahrbar. Ich bin wahrlich nicht zimperlich, aber selbst mit einem Tourenrad war der Weg untauglich. Möglicherweise habe ich ja was übersehen, dann bitte ich um Aufklärung.

Nachfolgend noch ein Kartenausschnitt.
Zur Erklärung: rote Linie: Radfahren verboten, blauer Kreis: Standort Radweg Ende Grüne Linie: meine gefahrene Strecke mit einigen GPS-Ungenauigkeiten

Eigene Mail an die Stadt Dessau und den ADFC

Hier noch zwei Bilder von der Seite Mapillary (Direktlink zu der Stelle).

2019 steht noch kein Schild Radweg Ende

An der Stelle kann man nur rechts über die Brücke auf den erwähnten sehr schlecht befahrbaren Waldweg abbiegen.

Ein weiteres Problem ist der Radweg in Dessau Süd parallel zur ehemaligen B184 in Richtung Zentrum ab der Jet-Tankstelle. Wurzeln, Absätze zur Fahrbahn und eine sehr gewöhnungsbedürftige Wegführung – parallel zur Hauptstraße ist plötzlich rechts vor links, was sowohl für den Abbiegeverkehr von der Heidestraße in Richtung Osten, als auch für den abseits der Heidestraße geführten Radverkehr.
Der Abbiegeverkehr muß dem aus Süden kommenden Verkehr den Vorrang gewähren, im schlimmsten Fall mit Rückstau und Behinderung auf der Heidestraße oder bei Mißachtung Gefährdung der Verkehrsteilnehmer aus Süd. Anders ist es bei Fahrzeugen in Richtung Heidestraße – da ist der optische Eindruck eines Vorranges auf der ebenfalls als Heidestraße geführten Parallelstraße.
Die Problematik besteht ab dem Abzweig Tempelhofer Straße.
Auch wenn eine rechts vor links Regelung in dem Bereich auf dem Papier sinnvoll aussieht, aus Verkehrsteilnehmersicht zumindest hinterfragbar

Sehr positiv ist zu erwähnen, dass sowohl die Stadt Dessau, als auch der ADFC bereits innerhalb von 24h reagiert haben. Das kennt man durchaus anders.

Das waren die letzten Reaktionen, also wird es vermutlich irgendwann heimlich, still und leise geändert werden.

Update 07.04.2022

Da ich in Roßlau etwas zu erledigen hatte, habe ich die Gelegenheit direkt genutzt, den Stammtisch des ADFC in Dessau zu besuchen. Dabei bot es sich an, gleich an der Fahrradsackgasse nachzusehen, was sich getan hat. Und es hat sich etwas getan: Das Schild Radweg Ende ist weg, nur noch das Loch im Boden war vorhanden…

Update 1204.2022

Es gab nun noch eine Abschlußmitteilung der Stadt Dessau und sie haben es sich nicht einfach gemacht:

Das klingt plausibel und ist nachvollziehbar – klar, wenn der Weg der einzige Ausweg ist, dann ist es schon so, dass der Weg befahrbar sein sollte, da es ein Neben/Anschlußweg ist, macht die Sache verständlicher. Klar, das im Wald kein asphaltierter, aalglatter Radweg zu erwarten ist. Von daher war meine Erwartungshaltung zu hoch, da es für mich erkennbar der einzige Weg war, der in Richtung Dessau Süd aus dem Bereich Weststraße führte.
Grundlegend muß man aber sagen, dass die Reaktion der Stadt Dessau deutlich umfangreicher war, als ich erwartet habe – also insoweit alles in Ordnung

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Entlang der Elbe zur Nordsee 2022

###Terminupdate 02.05.2022

Nun scheint es in Richtung 11.05.2022 mit der Fahrt zu passen – zumindest werde ich auf diesen Termin hin planen. langsam wird es ernst und das Wetter scheint zu halten

###Terminupdate 20.04.2022

Laut aktueller Prognosen soll es zwar im Norden und im Osten trocken bleiben, aber es ist nachts immernoch zu kalt, unter 10° ist es in der Hängematte nicht machbar. Ende April scheint sich nochmal ein Fenster aufzutun, mal sehen.

###Terminupdate 10.04.2022

auch heute heißt es erneut: Kein passendes Wetter in den nächsten 10 Tagen zu sehen – es gibt zwar um den 13.4.2022 paar warme Tage, aber die Nächte sind immernoch viel zu kalt – Anfang der Woche -1° sind komplett ungeeignet für die Übernachtung draußen. Nach Ostern scheint es zwar trocken zu bleiben, aber auch da wird es nachts zu kalt sein 2° bis 6° sind zuwenig, 12-15 am Tag sind auch sehr wenig. Auch in der Region Hamburg sieht es mit 2 bis 7 und 12° bis 15° nicht anders aus

###Terminupdate###

Aktuell siehe die Prognosen bis zum 10. April 2022 noch ungünstig aus – ein Tageshöchsttemperatur von 10° ist zuwenig, auch im Zielgebiet sieht es diesbezüglich nicht so doll aus, in Hamburg ist es sogar nass.

Inzwischen sind die Planungen für den 3. Versuch der Tour entlang der Elbe bis zur Nordsee erneut weit fortgeschritten, Sowohl im Frühjahr 2020, als auch im Frühjahr 2021 hat Corona und nicht ganz passendes Wetter die Tour verhindert. Nun also nochmal(alle guten Dinge sind 3 Versuche).

Der Start in die Tourensaison soll im Frühjahr eine Fahrt nach Hamburg, immer entlang der Elbe werden: Dessau, Roßlau, Barby, Schönebeck, Magdeburg, Havelberg, Wittenberge, Dömitz, an Hitzacker vorbei, Boizenburg, Lauenburg, Geesthacht. Ende dann in Itzehoe, dort ist dann Fahrzeugwechsel geplant. Aktuelle Planung unter Link

Nun heißt es warten auf den April, auf passendes Wetter und hoffentlich Zeit.

Am Tag plane ich zw. 150 und 180km zu fahren, Übernachtungen sind in der Hängematte oder bei Bekannten entlang der Strecke im Bereich Stendal, Hitzacker, Hamburg und Itzehoe geplant. Um auch mit dem Gesetz nicht in Konflikt zu geraten, nutze ich die App Droniq, mit der man sich Flugverbotszonen für Drohnen anzeigen lassen kann – Naturschutzgebiete sind sowohl für den Drohnenflug, als auch für das Biwakieren(wozu die Nutzung der Hängematte zählt) absolutes tabu.

Einige kleinere Highlights gibt es auf der Strecke – dazu gehört ua. die Eisenbahnbrücke bei Barby, der Elbauenpark und der Jahrtausendturm in Magdeburg. Dazu kommen einige Kilometer am Mittellandkanal. Weiter gehts mit der Schleuse Hohenwarte und der Schleuse Niegripp. Die Region um Parey dürfte sich gut eignen für eine Badepause im Baggersee bei Zerben. Die Schleuse Parey hält eine kleine Überraschung bereit: Treppen müssen überwunden werden. Die 1. Übernachtung ist nach dem aktuellen Stand in Jerichow.

Mein persönliches Highlight ist die Fahrt durch den alten Elbtunnel in Hamburg.

Unterwegs wird meine aktuelle Position in folgender Karte zu sehen sein.

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gefahren
geplant
test
April
Mai

Der Test hat gut funktioniert – also absolut bewährt.

Packliste(In klammern kein muß):

  • Hängematte/Tarp/dünner Schlafsack
  • Powerbank, Handy, Gopro, Solarpanel, USB-Kabel, Lader für Uhr und Pulsmesser
  • (Spiegelreflex), Kartenleser, Bargeld
  • Radanzug, lange Hose, langes Oberteil, Unterwäsche, normale Kleidung, Handtuch
  • Fleischsalat, Toast, Salami, Butter, Wasser, Cola, Gummibären, Bananen
  • Flickzeug, Werkzeugset

das Solarpanel ist noch ein kritischer Punkt bei der Befestigung, denn bei der Testfahrt war das 1. Segment im Schatten vom Sattel und meinem Rücken – das gehe ich an, wenn ich Probepacken mache. dazu werde ich nen großen Karton mit obigem füllen und dann alles veteilen.

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