###ABGESAGT ### Tourplanung Hamburg Frühjahr 2021 ## Neues Ziel: Neufeld bei Brunsbüttel

Es hat keinen Sinn, in der aktuellen Zeit eine solche Tour anzugehen.

Update unten

Inzwischen ist Mitte März und es wird Zeit, die Tourplanung zu vertiefen, genaue Routenführung, Übernachtungsorte(im Zelt) und lohnenswerte Zwischenstops. Ich werde wieder ca. 130km je Tag einplanen, das hat sich mit Gepäck als gut machbare Entfernung herausgestellt. Aus den anderen 3 Touren bin ich auch schlauer geworden, was wirklich wichtig ist und wo „gespart“ werden kann bzw. wo eventuell etwas mehr gebraucht wird. Problematisch ist definitiv der nicht mögliche Besuch von Supermärkten oä., da ich die komplette Ladung in den Markt nehmen muß und hinterher wieder ans Rad basteln muß. Das Problem betrifft insbesondere die mitgeführten Flüssigkeiten – schwer unhandlich und dazu lebensnotwendig. Da brauche ich eine andere Lösung um unterwegs Wasser zu beschaffen.

Übernachtung:

die 1. Übernachtung ist in der Gegend bei Zerben angedacht, stand heute plane ich mein Zelt in diesem Bereich aufzustellen:

die 1. Übernachtung ist in der Gegend bei Zerben angedacht, stand heute plane ich mein Zelt in diesem Bereich aufzustellen – vermutlich direkt am Badesee. Dieser Punkt liegt bei 131km, also genau bei 1/3 der Gesamtstrecke.

Quelle: Komoot Kartenausschnitt

Aufgrund eines Anfalls von Übermut wird die Tour ein ganz kleines bisschen länger. Ich hab mir vorgenommen, die Elbmündung in die Nordsee zu erreichen, damit wäre ich dann das 2. Mal an der Nordsee nach ca. 23 Jahren. Das neue Ziel ist dann Neufeld bei Brunsbüttel, die Rückfahrt dann mit dem Zug ab Itzehoe. Allerdings mache ich mir damit zukünftige Steigerungen bezüglich der Touren schwer. Ich werde am versuchen zw. 125 und 170km zu fahren, damit ich am letzten Tag nicht direkt vom Radweg zum nächsten Bahnhof fahren muß. Ich habe die Tour auch nochmal komplett neu geroutet, einfach um die Abhängigkeit von Fähren zu reduzieren und habe auch Tipps bezüglich links oder rechtsseitig einfließen lassen. Nachfolgend die nun weitestgehend fertige Route. Es kann aber passieren, dass ich hier und da noch kleine Änderungen einfließen lasse, insbesondere nach der Erkundungs-Tour bis kurz vor Magdeburg. Die 1. Übernachtung wird im Bereich Jerichow erfolgen, die Zweite im Bereich Hitzacker, die Dritte im Bereich von kurz vor Hamburg bis kurz nach Hamburg, da bin ich recht flexibel, je weiter ich komme umso früher bin ich an der Mündung und in Itzehoe am Bahnhof und entspannterer letzter Tag.

Abhängigkeiten für die Tour:

  • Corona-Bestimmungen, im Zweifel wird die Tour touristisch betrachtet und wäre damit illegal, die aktuell steigenden Zahlen und damit einhergehenden zusätzlichen Einschränkungen(Ausgangssperre) lassen die Planung Mitte/Ende April in weite Ferne rücken
  • Wetter, denn wenn nicht ein stabiles Hoch in Sicht ist, macht es keinen Sinn
  • Zeit muß auch sein – ich muß im schlimmsten Fall mit 5 Tagen rechnen 4 Tage radeln + Rückfahrt mit dem Zug

Todoliste für die Tour:

  • Reifen wechseln
  • alles reinigen und abschmieren
  • Trockentest mit der Ladetechnik(teilweise erfolgt-16Ah passen bei einer Ladespannung von 6V rein)
  • Meßfahrt mit Ladetechnik

Packliste Essen:

  • Toastbrot, Fleischsalat, Salami, Butter
  • 4 1,5l PET-Flaschen 3 Wasser, 1 Cola
  • Haribo Tropi Frutti

Klamotten

  • Unterwäsche, Ersatz-Radhose(gepolstert), Oberteile lang/kurz, Handtuch/Badetuch

Ausrüstung

  • Zelt, Schlafsack, Matratze
  • Powerbank(2), Aktioncam, DLSR, 220V Netzteil, USB Kabel, Kartenleser
  • Flickzeug
  • Kleingeld für Fähren, Ausweis wohl eher nur als Foto im Handy

Update 16.04.2021

Aktuell bin ich sehr skeptisch, was die Tour betrifft, das Wetter ist in den kommenden 2 Wochen maximal ungeeignet: Regen und zu niedrige Temperaturen. Dazu kommt, dass mit steigenden Corona-Inzidenzen auch die Einschränkungen größer werden. Eine Anfrage beim ADFC ergab grundlegend ein Abraten vom Tourantritt. Das Gegenteil gab es von den Behörden im Zielgebiet:

Es gibt keine innerdeutschen Reisbeschränkungen. Es ist richtig, dass die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 Schleswig-Holsteins  in der jetzigen Fassung, die Beherbergung in Beherbergungsbetrieben zu touristischen Zwecken untersagt. Bei Ihrer geplanten Radtour kommt dieses, nach Ihren eigenen Angaben, jedoch in Dithmarschen nicht zum Tragen, da Sie privat übernachten können. Somit ist einer Radtour nach Brunsbüttel nichts entgegenzusetzen.

Auskunft vom LK Dithmarschen

Ich sehe das als Momentaufnahme – sollte das Wetter und meine Zeit passen, dann frage ich nach der aktuellen Einschätzung.

##Update 18.04.2021##

aktuell sehen die Wetterprognosen etwas besser aus, genaugenommen richtig gut. Nicht nur, dass es ab 23.04.2021 komplett trocken sein soll, ab 26.04. auch warm genug und als Bonus gibt es Ost- bis Südwind. Ich weiß, dass ist eine Momentaufnahme, aber man sollte positiv denken.

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Einleitung

Weswegen diese Seite? Einerseits um anderen Mut zu machen, sich auch nach Krankheiten Herausforderungen zu stellen. Bei mir war es im März 2018 ein Herzinfarkt und vermutlicher Schlaganfall(sagen zumindest die Ärzte). Klar, danach fehlt einem erstmal der Antrieb, oft genug ist es aber auch durch Medikamente bedingt. So war es zumindest bei mir.

Andererseits möchte ich hier meine Erlebnisse und Erfahrungen dokumentieren und andere animieren, sich auch mal zu fordern, sich einer Herausforderung zu stellen. Und selbst wenn man es nicht schaffen sollte, man hat sich an seine Grenzen und ein Stück darüber hinaus gebracht. Natürlich sollte die Herausforderung zu den Möglichkeiten passen.

Mein Entschluß für derartige Touren begann am 14.07.2018 zu reifen – also etliche Monate nach dem Herzinfarkt. Ich hab nach dem testweisen Absetzen aller Medikamente Anfang Juli einen Schub an Lebenslust bekommen. An besagtem Datum bin ich mal früh 6:30 Uhr aufs Rad und mal nach Rostock Warnemünde geradelt, vom Startpunkt aus, waren es nur 27km – macht also 54 km für die Hin- und Rückfahrt. Ich war genau 3h unterwegs inkl. Pause auf der Mole in Warnemünde und auf der Rückfahrt noch nen Spritzring vernascht.

Da ich durch die Fahrt keinerlei körperliche Probleme hatte, im Gegenteil mich richtig fit fühlte, kam dann der Gedanke an zukünftige Touren und irgendwann auch an mehrtägige Touren auf. So begannen dann die Gedanken an die 1. (richtige) Tour, welche von vornherein auf Anfang Oktober und auch nach Warnemünde angedacht war.

Die erforderlichen Vorbereitungen findet ihr hier

+++Update 16.07.2019+++

Nun bin ich bereits über 1 Jahr frei von jeglichen Medikamenten, wenn man mal von den Magnesiumtabletten absieht, die ich aufgrund der doch umfangreicheren Bewegung zu mir nehme. Die Entscheidung, alle Medikamente abzusetzen, hat mir nicht geschadet, ich bereue den Entschluß keineswegs, auch wenn es wegen des Alleingangs auch kritische Stimmen gab. Es geht mir gut, der Bewegungsdrang ist eher sogar noch größer geworden. Ich neige dazu, alles, was noch mit Rad erreichbar ist, auch mit dem Rad anzufahren und zusätzlich 1x pro Woche nochmal 20-40km für den Spaß zu machen. tendenziell werden diese Touren für den Spaß immer länger -waren erst 20 km ausreichend neige ich dazu, auch Strecken über 40km mal am Abend abzureißen…

Diese körperliche Belastung tut mir gut, auch Streßsituationen im Alltag bringen mich kaum aus der Ruhe – im Gegenteil, ich genieße es, auch solche Herausforderungen mit Gelassenheit zu meistern und dabei den Überblick zu behalten.

In Kürze geht es mal paar Tage an die Ostsee, das Rad werd ich da auch dabei haben.

+++Update 30.07.2019+++

In 5 Tagen an der Ostsee habe ich über 200km auf dem Fahrrad verbracht.

+++Update 19.01.2021+++

Der aktuelle Stand bezüglich Medikamente: Bis zum heutigen Tag habe ich seit dem 05.07.2018 genau 2 halbe leichte Kopfschmerztabletten zu mir genommen und ich fühle mich immernoch bestens.

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Monatsabschluß März 2021

zu abschluß des Monats hab ich am 31.03.2021 nach 2 Kundenterminen noch eine Runde um die Goitzsche drangehangen – das diese Tour noch ein ungeplantes Highlight für mich haben würde, war absolut unerwartet. Aber der Reihe nach. Die Termine waren in Wolfen und in Sandersdorf, also bin ich von Wolfen über die Jahnstraße nach SDF gefahren, am Ortseingang brauchte eine ältere Frau Hilfe mit ihrem elektrischen Rollstuhl – sie hatte sich am Straßenrand „festgefahren“ und kam nicht über die Straße. Hab ihr dann schnell über die Straße geholfen und dann ging es weiter – sie war jedenfalls froh, denn sie versuchte schon einige Zeit die Straße zu überqueren. In SDF ging dann Richtung Bitterfeld ich fuhr am Bitterfelder Bogen vorbei Richtung Goitzsche-Rundweg, den ich dieses Mal in der anderen Richtung befuhr.

Das Highlight erwartete mich kurz nach Punkt 1 auf der Karte – ca. 20-30m vor mir querte plötzlich ein Wolf den Goitzsche-Rundweg und damit meinen Weg. Ich sah ihn 2 nur wenige Sekunden, aber das war schon ein Erlebnis einen Wolf in freier Wildbahn zu sehen, zumal es der 1. war. In Tiergehegen ist das eine ganz andere Hausnummer.

Die Sichtung habe ich auch dem Wolfkompetenzzentrum von Sachsen-Anhalt gemeldet. Die Anwesenheit des Wolfes in der Goitzschewildnis war aber nicht überraschend, es wurde schon mehrfach ein Wolf da gesichtet. Klick & Klick

Der Rest der Runde verlief entspannt.

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Beschilderung „Radweg“, die kein Radweg ist

Eher wegen eines Zufalls bin ich heute über die Beschilderung des asphaltierten Weges beidseitig der B184 in Wolfen zw. Wolfen und Wolfen-Nord gestolpert. Dort ist mir eine Kombination an Verkehrszeichen aufgefallen, die für alle Beteiligten Nachteile und vermeidbare Gefahren beinhalten. Der Weg ist beidseitig mit der Kombination Fussweg, Radfahrer frei beschildert. Die Beschilderung bedeutet nicht weniger, als dass der Weg für Fußgänger freigegeben ist und Radfahrer den Weg in SCHRITTGESCHWINDIGKEIT nutzen dürfen. Die Folgen sind einerseits: Gefährdung von Fußgängern, die nicht mit schnell vorbeifahrenden Radfahrern rechnen(weil es kaum einer so betrachtet, wie es tatsächlich ist – inkl. mir selbst bis heute), Radfahrer, die auf der Bundesstraße durch Fahrzeuge gefährdet werden, die den vorgeschriebenen Seitenabstand nicht einhalten und zu guter Letzt noch die Fahrzeuge, die wegen zu wenig Platz hinter den Radfahrern bleiben müssen.

Ich für meinen Teil werde zukünftig die Straße nutzen und dann mal die Reaktion der KFZ-Führer beobachten. Ich denke mal, das würde massig Material für eine Dashcam ergeben. Dies ist aber nicht das Ziel.

### Update 13.03.2021 ###

Ich bin heute mal nach Wolfen-Nord gefahren und habe wie angekündigt und bin entsprechend der STVO auf der Straße gefahren. Direkt zu Beginn wurde ich angehupt, also die Gefahr des Erschreckens war gegeben und dazu mit ca. 1m Abstand überholt. Einige 100m später wurde ich sogar durch das offene Autofenster beleidigt, ich Idiot solle mich auf den Radweg verpissen. Auf dem Rückweg wurde ich mehrfach trotz fehlendem Gegenverkehr sehr knapp überholt – absolutes Gefahrengebiet wurde da von den Verkehrsplanern erzeugt. Das gleiche gilt auch für den Bereich Am Markt in Wolfen.

Übrigens habe ich meinen 10 jährigen Sohn befragt, er hat es tatsächlich richtig gewusst.

Quelle

Ich habe auch mal bei der Stadtverwaltung nachgefragt, ob dies überhaupt so überblickt wurde. Das eventuelle Ergebnis kommt dann hier rein.

Stand 15.03.2021: Weder eine Eingangsbestätigung oder eine Mail: ja wir sehen uns das an…

Am 18.03.2021 gab es dann eine dann doch umfangreiche Anwort. Kurz zusammengefasst:

  • Problem ist bekannt, aber aufgrund dessen, dass der beidseitige Weg zu schmal ist, nicht anders machbar
  • das es subotimal und alles andere als sicher ist, ist auch bekannt, aber aktuell nicht kurzfristig zu ändern
  • meine Einschätzung der Situation wird geteilt
  • Beschilderung erfolgte durch den Landkreis
  • Änderung ist geplant, allerdings kein Umsetzungstermin bekannt(1km Weg zu einem tauglichen Rad/Fußweg auszubauen geht nicht in 5 min)
  • in der Radverkehrskonzeption der Stadt Bitterfeld-Wolfen wird darauf näher eingegangen

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Abstand halten in 2021

Ab sofort werde ich so oft wie nur möglich die Kamera am Fahrrad betreiben – extrem ignorante und auch Wiederholungstäter werde ich wegen Verkehrsgefährdung anzeigen – wer sich hier wiedererkennt sollte mal seinen eigenen Fahrstil und Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern überdenken.

#01.05.2021

nun ist es doch schneller passiert, als ich vermutet habe: die erste Anzeige ist erstattet. ich hatte noch über knapp 1 Tag darüber nachgedacht, ob es der richtige Weg ist. Allerdings war es in dem Fall ein LKW, der kaum 50cm Abstand gelassen hatte. Ich berichte, wie es weiterging, die Fotos veröffentliche ich vorerst nicht.

#28.04.2021

Heute habe ich eine kleinere Radtour gemacht und was ich auf den ersten 6,5 min der Fahrt erlebt habe, ist schon Wahnsinn – Radfahrer sind Luft:

hab kurz die Polizei darüber informiert

#23.04.2021

Mal schnell rechts vorbei ohne jegliches Signal, aber mit reichlich Überschuss an Geschwindigkeit

#19.04.2021

Neuerdings ist noch nichtmal auf Fahrschulen verlass – da wird man sogar von Fahrzeugen einer Wittenberger Fahrschule(weiße Citypanzer) mit einem Abstand deutlich unter 1m überholt. Mal sehen, wie der vermutliche Inhaber reagiert. ###Update### waren wir nicht… ich weiß es aber genau, wenn mir das Fahrzeug wieder begegnet.

#14.04.2021

Heute gab es mal wieder ein Highlight im negativen Sinn: ein Transporter mit Anhänger(Hebebühne) fährt ohne auf meinen Sohn zu achten in den Kreisverkehr in der Krondorfer Straße – nur durch absolut richtige Reaktion ist er nicht im Bereich des Hinterrades vom Transporter eingeschlagen. Eine Nachfrage beim Arbeitgeber des Fahrers ergab ein schockierendes Ergebnis: er hat ihn nichtmal mitbekommen. Einzig sinnvolle Erklärung: er hatte sich mit anderem beschäftigt. Die Art wie damit umgegangen wurde, ist an Ignoranz und Gleichgültigkeit nicht zu übertreffen. Kein Wort der Entschuldigung. Aber das ist alles normal auf deutschen Straßen. Weitere Schritte behalte ich mir vor.

Wie sagt der Fahrlehrer bei Youtube so treffend: ein Radfahrer macht nur nen Kratzer in den Lack und tut nicht weh, bei nem anderen PKW oder LKW wird gebremst, weil da tuts weh.

Aus eigener Erfahrung: Durch Radfahrer wird durchgesehen, als wären sie aus Glas!

#13.04.2021

nach einigen Tagen ohne besondere Vorkommnisse, kam es heute besonders dick. Am Kreisverkehr war ein PKW-Fahrer derart ungeduldig, dass er doch tatsächlich versuchte sich an der Haltelinie vorbeizuquetschen. Im Kreisverkehr überholte er meinen Sohn und mich wollte er im Bereich der Verkehrsinsel an der Ausfahrt überholen. Da dort nur ca. 3m Fahrbahnbreite besteht, hab ich die empfohlenen Seitenabstände sehr reichlich ausgelegt, damit er optisch sehen konnte: hier gehts nicht. Anschließend hat er sich bei Gegenverkehr doch vorbeigequetscht, natürlich nicht ohne wild zu gestikulieren: Ich solle doch auf dem Fußweg fahren. Diesen Autofahrer werde mal versuchen auf seine gefährliche Fahrweise und Ignoranz der StVo anzusprechen. Im späteren Verlauf gabs noch einen Geisterfahrer auf dem Rad, was aber auch keinesfalls neu ist.

#25.03.2021

zum frühen Morgen gings gleich wieder gut los, im Bereich der Ampelkreuzung Thalheimer Straße überholen mich gleich 3 weiße PKW mit Abständen von deutlich unter 1m. Etwas später in Zscherndorf parkte ein PKW am Straßenrand, als ich begann an dem Fahrzeug vorbeizufahren, fuhr die Fahrerin einfach los, das gestikulieren habe ich so gedeutet, dass ich doch auf dem Fußweg fahren solle, da fragt man sich, was in manchem Verkehrsteilnehmer vorgeht. Nur mal zur Erinnerung: Radfahrer haben die gleichen Rechte und Pflichten im Verkehr.

Am Nachmittag hab ich im Salzatal bei Halle/Saale noch eine kleine Runde gedreht: ein PKW mit Berliner Kennzeichen hat mir fast mit dem Rückspiegel den Lenker zur Seite geschlagen – den Sturz vor Schreck konnte ich gerade noch so verhindern – von der Fahrbahn bin ich trotzdem gekommen.

#18.03.2021

Nachdem es am 16.03.2021 verdächtig unverdächtig war und ich am 17.03.2021 auch super lief, dachte ich schon an den Start einer Serie. Der Frieden war aber direkt an der Grundschule in Krondorf vorbei. Eine Mutter fuhr aus der Parklücke, selbstverständlich ohne zu blinken, natürlich war ich da schon direkt neben der Fahrertüre. Darauf angesprochen kam der Standardsatz: Ich solle doch selbst aufpassen – ich frag mich, wie ich das machen soll. Diese Frage hatte ich ihr sinngemäß gestellt: Soll ich das riechen? Die Antwort war knapp und schockierend: Ja.

Weiter ging es an der üblichen Stelle im Bereich der Krondorfer Straße bei den Bushaltestellen an den Garagen. Überholen bei Gegenverkehr mit Abstand deutlich unter 1m. Dazu kam ein Fahrzeug, was sich mitten auf der Kreuzung Damaschkestraße/Thalheimerstraße an mir vorbeiquetschen mußte. Was die aus dem Fenster gezeigte Hand zeigen sollte, kann ich nur vermuten.

#11.03.2021

weil man es eilig hat, wird über ausgeschilderte Parkplätze innerhalb der 30 Zone mit ca. 50km/h überholt um 50m später das Auto an der Kita zu parken, der Abstand war zwar im grünen Bereich, aber die Aktion selbst ist an Sinnlosigkeit kaum zu übertreffen. Bus steht an der Haltestelle in der Gegenrichtung in der Krondorfer Straße, da muß natürlich mit einem Seitenabstand von ca. 50 m noch überholt werden. Gleiches passierte ein paar Meter nach der Bushaltestelle nochmal, dieses Mal bei Gegenverkehr. Zum Thema Seitenabstände gabs heute bei der MZ einen Artikel.

#05.03.2021

Aufgrund eines Kundentermins, war ich heute in Salzfurtkapelle, die Rückfahrt führte mich auf direktem Weg zur B184, im Bereich der Unterführung unter der A9 wurde ich mit einem Abstand von maximal 1m überholt, das bei einer Geschwindigkeitsdifferenz von ca. 85 gkm/h – Sanitärfirmen haben keine Zeit. Direkt an der Ampel der B184 habe ich hinter einem PKW auf die Grünphase gewartet, Da ich gerade aus wollte(auf den Radweg) habe ich mich auch nicht vorgedrängelt, schon weil ich das als Autofahrer nicht mag. Es wurde grün, der PKW hinter mir überholte mich auf den 10 m bis zur Kreuzung mit einem Abstand zum Lenker von ca. 50cm und weil das nicht genug war, bog dieser Fahrer mit seinem Citypanzer noch vor mir ab – es waren cm vor meinem Vorderrad. Und nun sage mal jemand, ich habe in den SUV ein unberechtigtes Feindbild.

#02.03.2021

Ein verrückter Morgen, augenscheinlich hatte keiner Zeit und war gereizt. Klar, Nebel drückt aufs Gemüt.

Ein Autofahrer hatte sein Fahrzeug im absoluten Halteverbot abgestellt und stand an der geöffneten Fahrertür, auf den wirklich freundlichen Hinweis, dass er da wegen Gefahrenstelle nicht stehen dürfe, ging er ab wie ein Zäpfchen, Hasstiraden gegen jeden hörte ich dann in der Ferne.

Wenige Meter später fuhr ein Fahrzeug hinter uns, kein drängeln, ich war positiv überrascht. Allerdings sollte sich das ändern, denn als Platz war und auch kein Gegenverkehr mehr war, mußte er sich mit knapp 1m Seitenabstand vorbei“quetschen“.

Andere Fahrer bringen ihr Kind/Enkel zur Schule/Kita, wissen aber nicht, dass Ihr Citypanzer nicht an der Frontscheibe endet. Allerdings fahren sie so, denn anders ist nicht zu erklären, erst mit 1m seitenabstand den Überholvorgang zu starten um ihn dann mit ca. 0,5m Abstand am Vorderrad meines Kindes abzuschließen. Darauf angesprochen wird natürlich erstaunt getan. Er will in Zukunft darauf achten.

Dies alles geschah auf weniger wie 1km innerhalb des Stadtgebietes des OT Wolfen im Bereich der Krondorfer Straße. Sollte sich hier jemand erkennen, dann ist das ausdrücklich gewollt.

#Nachtrag zum Jahr 2021

Ich befuhr im Herbst den Radweg in der Oppenheimstraße, welcher 200m vor der Leipziger Straße in einen abgeteilten Bereich der Oppenheimstraße einmündet*. Wenige Meter nach der Einmündung kam mir dann ein PKW eines Anwohners entgegen, obwohl die Straße beschildert ist mit Einfahrt für sämtliche Kraftfahrzeuge verboten. Angesprochen auf die verursachte gefährliche Situation: Ich hab doch gebremst. Ich war erstmal spachlos. Im Umkehrschluß: Verkehrsregeln gelten nicht, solange man bremst.

*Im Bereich dieser Einmündung hatte mein Kind bereits einen unverschuldeten Unfall mit 5 stündigem Aufenthalt in der Notaufnahme wegen eines geisterfahrenden Radfahrers.

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Radtour am 20/21.02.2021

aufgrund der sehr angenehmen Wetterprognose werde ich am WE die erste größere Tour versuchen abzureißen. Endlich mal wieder raus bei Temperaturen knapp unterhalb der 20° Marke, Sonne, das verlangt einfach den Einstieg in die Saison. Die Tour ist allerdings so geplant, dass Gelegenheit habe, die Tour deutlich abzukürzen – falls ich nicht fit genug sein sollte oä.

Mögliche Punkte für die Verkürzung der Tour sind in Dessau Süd und im Zentrum von Dessau und zusätzlich im Bereich Schloß Luisium. Ich gehe mal davon aus, ich fahre die Tour komplett, aber die letzte Tour über 20km war am 19.10.2020 – das ist immerhin 4 Monate her.

##Nach der Tour##

Ich habs tatsächlich gemacht und es wurden durch nicht vorhandene Wege 68km. Ich hatte es zu Beginn etwas übertrieben, daher fehlte mir hintenraus die Kraft und der Arsch war wund. Es tat aber mal wieder gut, eine etwas größere Tour zu machen.

Ich hab mich aber durchgebissen und nach dem ging es noch einigermaßen vorwärts.

Ich bin dann sogar noch bis zur Elbbrücke Roßlau gefahren – also eine 2 Flußtour 😉

Was mir allerdings sehr über aufstieß, waren das geöffnete Landhaus und das ebenfalls geöffnete Forsthaus. Fakt ist, wenn Essen und Trinken angeboten und verkauft wird, darf man nach meinen Infos keine Sitzgelegenheiten zum Verzehr anbieten. Abstände wurde keine eingehalten und in unmittelbarer Nähe das Essen verzerrt. mich wundern die steigenden Zahlen nicht mehr. Das Coronathema wollte ich hier eigentlich rauslassen, aber sowas regt mich auf.

Ich bin gestern mit meinem Junior schon eine 22,5km Tour zur Goitzsche gefahren – da sah es bezüglich Bewirtung genauso aus. Ich kann verstehen, dass man alles versucht zu nutzen, aber dann bitte im zulässigem Rahmen. Auch ich bin selbst betroffen.

Vielleicht liest das hier jemand mal mit und kann mir per Kommentarfunktion auf die Sprünge helfen.

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Wartung am Fahrrad 2021

###23.01.2021###

km-Stand: 7711 Bremsbeläge hinten gewechselt und eingestellt

geplante Wartungen

Aufgrund der geplanten Tour https://bike.farbenkoerbchen.de/2021/02/17/radtour-am-20-21-02-2021/ werde ich noch alle relevanten Punkte abschmieren

  • Reifen hinten wechseln – wird im Frühjahr gemacht (solange kann ich wohl nicht mehr warten, es sind schon gelbe Punkte in der Lauffläche – Verschleißgrenze ist erreicht)

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Bremsbeläge hinten

###Update 29.01.2021

Die neuen Beläge haben nun 1 Woche verschiedenste Bedingungen erlebt. Es gab trockenes Wetter, Regen, schneebedeckte Wege. In allen Situationen war die Bremsleistung optimal und super dosierbar – das war insbesondere beim Schnee wichtig.

23.01.2021

Wie bereits geschrieben, haben die „günstigen“ Bremsbeläge nicht lange gehalten und sind komplett am Ende – Bremswirkung geht gegen 0, dazu kommen Geräuche beim Bremsen.

Die Neuen sind heute gekommen, haben anständig Kilometer in der Luft gemacht. Dazu unten aber mehr. Ich werde sie nachher montieren und ne kurze Probefahrt machen – bin mal gespannt wie die sich Verhalten und auch wie die Lebensdauer sein wird.

Beläge gewechelt am 23.01.2021 bei 7711km

der erste Eindruck: greifen gut zu und sind recht gut dosierbar – gegenüber den Abgefahrenen ist der Unterschied natürlich riesig.

Die neuen Beläge habe ich über Amazon bestellt. Hier die Trackingpunkte des Transportes:

Sendung war also 2x In Leipzig

Die Beläge waren also ca. 1170KM in der Luft… Inwiefern sowas sinnvoll ist, da halte ich mich raus, ob es wirtschaftlich ist, ist noch fraglicher, bei 12,90 € inkl. Versand bleibt für die Beläge nicht mehr viel übrig.

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Tourenpläne 2021

Vorhaben für 2021: ich möchte einige längere Touren mehr machen als in 2020 – immerhin sind mehrtägige Touren 2020 komplett ausgefallen.

Aufgrund der unklaren Lage und wie es in einigen Monaten aussehen wird, mache ich erstmal nur paar Tourenplanungen für 1 Tagestouren, bestenfalls auch mal 2 Tage bei gesicherter Übernachtung im Bekanntenkreis.

  1. Barby entlang der der Elbe – zu beginn der Planung hatte ich Magdeburg als Ziel angedacht, aber 180km an 1 Tag sind dann doch etwas viel, auch mit überschaubarer Beladung. Die Tour ist auch bissel als Sichtung Elberadweg zu betrachten
136km, 330m hoch/runter

2. Dessau, Roßlau Richtung Wiesenburg, von da Richtung A9, über Wittenberg und Gräfenhainichen(Ferropolis) wieder zurück

144km, 540m hoch/runter

3. Der Höhepunkt soll im Frühjahr eine Fahrt nach Hamburg, immer entlang der Elbe werden: Dessau, Roßlau, Barby, Schönebeck, Magdeburg, Havelberg, Wittenberge, Dömitz, an Hitzacker vorbei, Boizenburg, Lauenburg, Geesthacht. Ende dann in Witzhave, dort ist dann Fahrzeugwechsel geplant. Aktuelle Planung unter Link

391km 910m hoch, 970m runter

4. Ein guter Kumpel möchte den Brocken erklimmen – ich habe zugesagt, mitzufahren. Was hat mich da nur geritten???

5. Erkundungsrunde Dessau-Nord – kleiner Einstieg in die Tourensaison 2021. Klick

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Neue Ausrüstung

Bremsbeläge

bei den letzten kurzen Fahrten hatte ich festgestellt, dass die Bremsen am Hinterrad eine ziemlich übersichtliche Verzögerung bieten – nach 1,5 Jahren haben sie es schon hinter sich. Vermutlich haben die bei der Abfahrt vom Brocken bzw. bei der Tour zum Brocken schon ziemlich viel Material verloren, von daher dürfen es mal paar neue sein. Nach der Montage werde ich hier mal den Kilometerstand vermerken. Ich habe heute mal 2 Paar bestellt…

Kadenzsensor

Da mich schon länger mal interessiert hat, wie viele Pedalumdrehungen ich mit dem Rad mache, habe ich mir einen Trittfrequenzsensor zugelegt. Zu meinem erstaunen liegen die Messwerte genau in dem von mir erwarteten Bereich 60-70 Umdrehungen sind das Ergebnis gewesen. Die Anbindung erfolgt per Bluetooth am Handy, als App habe ich Wahoo verwendet.

Der Sensor ist sowohl als Trittfrequenzsensor nutzbar, als auch als Geschwindigkeitssensor. Dazu wird der Sensor einfach auf der Radnabe befestigt und gibt dann bei jeder Umdrehung einen Impuls.

Fahrradtaschen

Nach den sehr eingeschränkten Möglichkeiten bezüglich mehrtägigen Radtouren im Jahr 2020 war es relativ unproblematisch, dass die gekauften Fahrradtaschen absolut ungeeignet für längere Touren waren. Die beiden rotschwarzen Taschen waren in mehrfacher Hinsicht optimal, allerdings auch am Ende ihrer Lebensdauer. Rückwand gebrochen, Naht aufgerissen und farblich nich so richtig schön. Somit ging ich schon Ende 2019 auf die Suche.

Der 1. Versuch war im Onlineshop von Lidl war ein kompletter Fehlversuch – zu klein, keine stabile Rückwand und keine Befestigungsmöglichkeit im unteren Bereich am Rad. Damit waren die Taschen immer am hin und her wackeln.

2. Versuch waren Taschen aus LKW-Plane – schön schwarz, glänzend, sehr groß, aber nicht vorhandene Rückwand und keine Befestigung im unteren Bereich am Rad.

Nach diesen 2 Fehlgriffen habe ich mit Ruhe und meinen nun doch konkreten Anforderungen die Augen offen gehalten und am dann blieben noch 2 Taschen in der engeren Auswahl. Dazu gehörten die Ortlieb Roller Classic und die ROMAN Fahrradtasche.

Die Entscheidung fiel dann zugunsten Roman Fahrradtasche aus – 30l Volumen waren dann das Argument gegen die 20l der Ortlieb-Tasche.

Hier ein paar Bilder(Quelle Amazon)

Die ersten kurzen Fahrten mit 1 Tasche hab ich absolviert, teils leer, teils gefüllt und der 1. gute Eindruck hat sich bestätigt. Der Bügel mit dem Sechskant ist verstellbar und drehbar .

  • hängt gut und fest am Rad
  • groß und stabil
  • lässt sich leicht vom Rad abnehmen und genauso leicht wieder dran
  • die Befestigung ist absolut verliersicher, da die Gepäckträgerstangen komplett umschlossen werden

Nun können größere Touren geplant werden, ich hoffe mal, dass dies im Jahr 2021 auch mal wieder mehrtägig möglich sind. Im hinterkopf schwirrt mir zumindest schonmal der Elberadweg Richtung Hamburg im Kopf herum. Reizen würde mich zusätzlich auch eine Fahrt an die Ostsee, aber dann eher westlicher – Ziel Kühlungsborn oder Richtung Wismar.

Aktuell beginne ich doch schon einige Touren zu planen, bevorzugt vorerst 1 Tages Touren, dazu aber mehr unter nachfolgendem Link.

Tourenpläne 2021

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Das Jahr 2020 im Rückblick

Das Jahr ist rum und außer der Tour nach Wiesenburg gab es keine Tour, die deutlich über 50km war – geplant war deutlich mehr, für das Frühjahr an der Elbe entlang nach Hamburg aber dank Corona hab ich davon Abstand nehmen müssen, ein Kurzurlaub in Brandenburg im Mai hat ca. 180km in 5 Tagen zusammengebracht. Im Sommer wäre noch bissel was zusammengekommen beim ursprünglich geplanten Urlaub an der Ostsee. Diesen haben wir aber gestrichen, da die Einschränkungen doch eher keine Urlaubsstimmung aufkommen lassen würden. Für den Herbst hatte ich dann garnicht erst geplant. Einige kürzere Fahrten, teils um was zu erledigen, teils nur um mal bissel Bewegung zu haben. Die Erledigungsfahrten hab ich teils noch etwas verlängert.

Bei einem Blick in mein Profil bei Komoot.de überrascht mich dann doch etwas:

Damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet – dazu kamen etliche Tage(Schultage) mit jeweils 10km(im 1. Halbjahr also 700km) im 2. dann nochmal 400km. Im nachhinein habe ich festgestellt, dass es sogar eine 300km Fahrt mit Auto in die Statistik geschafft hat, also 1450km mit dem Rad.

Google hat für mich ca. 2500 km mit dem Rad aufgezeichnet, wobei diese Aufzeichnungen alles andere als vollständig sind. In der Größenordnung und unter Berücksichtigung der mit Komoot erfahrenen Kilometer paßt es überraschend gut – 2550km sind es im verrückten Jahr 2020 geworden.

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