Planung Sommersonnenwendtour 2023 Stand 12.01.2023

wie bei der Sommersonnenwendetour 2022 erwähnt, laufen die Planungen für die Sommersonnenwende 2023 – der 1. Teil der Tour ist weitestgehend identisch mit 2022 – vielleicht hab ich ja mal Rückenwind oder alternativ gar kein Wind. Auch werde ich wieder einen Teil der Ausrüstung nach Kühlungsborn schicken. Abweichungen im Streckenverlauf sind hauptsächlich im Bereich Burg und um den Schweriner See/Bad Kleinen.

hier ist der aktuelle Planungsstand:

  • 360km in 23h nach Heiligendamm
  • der 2. Tag wird ein Ruhetag, also mal rüber nach Kühlungsborn
  • Tag 3 147km bis Neu Bartelshagen
  • Tag 4 145 km bis Sassnitz
  • Tag 5 133 km bis nach Kölpinsee
  • Tag 6 205 km bis Liebenwalde
  • Tag 7 204 km bis nach Wolfen

Sämtliche Übernachtungen werden wieder in der Hängematte erfolgen – zu sehr hat es sich bewährt – sowohl vom Gewicht, Volumen und vom Komfort. Auch die extreme Flexibilität spricht für die Hängematte – 2 ausreichend starke Befestigungspunkte(im Normalfall Bäume) aber auch Anderes geht. Der Untergrund ist fast egal und ist nur beim Auf- und Abbau relevant.

Aktuell wird die 1. Übernachtung auf jeden Fall zwischen Wittenbeck und Heiligendamm erfolgen – dort brauche ich keinen Platz suchen, sondern der ist mir sehr gut bekannt, geeignet und zu frühen Start ideal, denn er liegt direkt an der Route.

Alle weiteren Übernachtungen erfolgen aus außerhalb von Naturschutzgebieten, was ich relativ gut mit der App Droniq prüfen kann. Die nächste Übernachtung ist bei ca. 500 km geplant, kurz hinter Barth habe ich was Passendes gefunden – nahe am Bodden aber außerhalb eines NSG. Tagesetappe von 150 km. Da die Nächste nur 70-100km hat, kann ich flexibel entscheiden, falls sich auf dem Darß etwas ebenfalls geeignetes aufdrängt ;-). Eine weitere Option ist 30km entfernt, nördlich von Trent auf Rügen in Sichtweite zur Insel Hiddensee.

Der nächste Stopp erfolgt nördlich von Reinberg direkt nach der Fährüberfahrt nach Stahlbrode bei 744km – es kristallisieren sich also 100 km Tagesetappen an der Küste heraus. Das kann nach der Hinfahrt nach Kühlungsborn schon fast als entspannte Tour bezeichnet werden. Der letzte Stop vor der Rückfahrt ist vorerst zw. Stolpe und dem Ort Usedom auf der Insel Usedom geplant. Die Rückfahrt strebe ich in 2 Tagen zu schaffen, also 2 Tage hintereinander 200km. Ab dann ist dann Rückfahrt mit ca. 200km am Tag angedacht – damit ist der erste Stop südlich von Zehdenick 1052 km fällig. Damit verbleiben etwas mehr als 200km für den Abschluß bis Wolfen

Sofern sich mein Fitnesszustand nicht entscheidend ändert, ist das machbar. Es wird auf alle Fälle eine neue Hammertour.

Wenn ich mir so überlege, dass 2018 eine Tagesleistung von 120- 150km das absolute Maximum waren(nach denen ich absolut platt war und auch nur mit Mühe geschafft habe), hab ich mich ganz schön gesteigert. Am Rad hat sich in der Zeit nichts grundlegendes geändert, also ist die Veränderung nur meinem geringeren Gewicht und dem Plus an Muskeln zuzuschreiben.

Die Tour wird dann ca. 7 Tage umfassen, 1200 km ist schon umfangreich und übersteigt alles bisherige recht deutlich. Die einzelnen Etappen(km nur ca., angegebener Ort/Gegend ist immer das Ziel):

  • Kühlungsborn 360km
  • Barth 130km bis 490km
  • Groß Kubitz 80km bis 570km
  • Kasnevitz 150km bis 720 km
  • Stolpe 130km bis 870 km
  • Liebenwalde 204 km bis 996 km
  • Wolfen 204 bis 1200 km

Die Etappe Rügen muß auf jeden Fall etwas gestreckt werden, denn 180km sind an der Küste zuviel, denn die Kilometer sollen auch ein wenig Genuß sein

Das ist inzwischen passiert, wobei 156km noch etwas viel ist, der wohl schönste abschnitt sollte nicht der längste werden.

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Einleitung

###Updates unten###

Weswegen diese Seite? Einerseits um anderen Mut zu machen, sich auch nach Krankheiten Herausforderungen zu stellen. Bei mir war es im März 2018 ein Herzinfarkt und vermutlicher Schlaganfall(sagen zumindest die Ärzte). Klar, danach fehlt einem erstmal der Antrieb, oft genug ist es aber auch durch Medikamente bedingt. So war es zumindest bei mir.

Andererseits möchte ich hier meine Erlebnisse und Erfahrungen dokumentieren und andere animieren, sich auch mal zu fordern, sich einer Herausforderung zu stellen. Und selbst wenn man es nicht schaffen sollte, man hat sich an seine Grenzen und ein Stück darüber hinaus gebracht. Natürlich sollte die Herausforderung zu den Möglichkeiten passen.

Mein Entschluß für derartige Touren begann am 14.07.2018 zu reifen – also etliche Monate nach dem Herzinfarkt. Ich hab nach dem testweisen Absetzen aller Medikamente am 05. Juli einen Schub an Lebenslust bekommen. Am 14.07.2018 bin ich mal früh 6:30 Uhr aufs Rad und mal nach Rostock Warnemünde geradelt, vom Startpunkt aus, waren es nur 27km – macht also 54 km für die Hin- und Rückfahrt. Ich war genau 3h unterwegs inkl. Pause auf der Mole in Warnemünde und auf der Rückfahrt noch nen Spritzring vernascht.

Da ich durch die Fahrt keinerlei körperliche Probleme hatte, im Gegenteil mich richtig fit fühlte(im Vergleich zu den Monaten davor), kam dann der Gedanke an zukünftige Touren und irgendwann auch an mehrtägige Touren auf. So begannen dann die Gedanken an die 1. (richtige) Tour, welche von vornherein auf Anfang Oktober und auch nach Warnemünde angedacht war.

Die erforderlichen Vorbereitungen findet ihr hier

+++Update 16.07.2019+++

Nun bin ich bereits über 1 Jahr frei von jeglichen Medikamenten, wenn man mal von den Magnesiumtabletten absieht, die ich aufgrund der doch umfangreicheren Bewegung zu mir nehme. Die Entscheidung, alle Medikamente abzusetzen, hat mir nicht geschadet, ich bereue den Entschluß keineswegs, auch wenn es wegen des Alleingangs auch etliche kritische Stimmen gab. Es geht mir gut, der Bewegungsdrang ist eher sogar noch größer geworden. Ich neige dazu, alles, was noch mit Rad erreichbar ist, auch mit dem Rad anzufahren und zusätzlich 1x pro Woche nochmal 20-40km für den Spaß zu machen. tendenziell werden diese Touren für den Spaß immer länger -waren erst 20 km ausreichend neige ich dazu, auch Strecken über 40km mal am Abend abzureißen…

Diese körperliche Belastung tut mir gut, auch Streßsituationen im Alltag bringen mich kaum aus der Ruhe – im Gegenteil, ich genieße es, auch solche Herausforderungen mit Gelassenheit zu meistern und dabei den Überblick zu behalten.

In Kürze geht es mal paar Tage an die Ostsee, das Rad werd ich da auch dabei haben.

+++Update 30.07.2019+++

In 5 Tagen an der Ostsee habe ich über 200km auf dem Fahrrad verbracht.

+++Update 19.01.2021+++

Der aktuelle Stand bezüglich Medikamente: Bis zum heutigen Tag habe ich seit dem 05.07.2018 genau 2 halbe leichte Kopfschmerztabletten zu mir genommen und ich fühle mich immernoch bestens.

+++Update 17.08.2021+++

Nun mal wieder ein kleiner Gesundheitszustand. Medikamente immernoch bei 0, stattdessen habe ich seit Januar 2020 einiges an gewicht verloren, ein Großteil allein in 2021. ich bin nun bei meinem im Oktober 2019 als Fernziel angedachten Gewicht verdammt nahe – unter 80kg wollte ich erreichen und schwanke aktuell bei 80-81 kg, fühle mich absolut fit. Das Ziel habe ich mit mehr Bewegung und bewusst etwas weniger essen erreicht. Auf dem Rad komme ich nicht mehr außer Atem und auch sonst bin ich körperlich deutlich leistungsfähiger. Aktuell stört mich am Bauch noch etwas „Schwarte“ aber die werde ich mit Bewegung auch noch los. Bezüglich der Touren bin ich nun bei 50 bis 60km mal schnell am Abend. Ich bin weder dabei noch danach kaputt, auch am nächsten Tag keinerlei Einschränkungen. Es ist sogar so, dass die Tourenlänge von der Dunkelheit beschränkt wird, denn vom körperlichen Zustand könnte ich noch weiter fahren. Dabei fahre ich aktuell einen Schnitt von teils 24km/h(auf die Gesamtstrecke bezogen).

Hier ein direkter Vergleich wie 25kg aussehen

Ich war im Jahr 2021 2x auf dem Brocken.

Aktuell liege ich bei 76kg, ich kratze also an 30 kg, die ich bewusst abgespeckt habe und ich fühle mich sauwohl 😉

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Vorfahrt beachten und neue Infrastruktur in Thalheim

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Roadrage am 19.1.2023

und anschließende Unterhaltung [uncut]

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10km mit dem Rad in 6 min Video am 10.01.2022


1:23 Gefährdung mit Beleidigung
1:51 Radinfrastruktur in Jeßnitz

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Sommersonnenwendetouralternative

Da ich eigentlich die Tour zur Elbmündung nicht nochmal verschieben möchte, hab ich über eine Alternative nachgedacht. Das Ergebnis ist die nachfolgende Tour

Dabei ist der 1. Abschnitt wieder zu meinem guten Bekannten in Kühlungsborn. Dort werde ich 1 Ruhetag machen und am nächsten Tag dann von dort starten, auch werde ich nen Teil der Ausrüstung wieder nach Kühlungsborn schicken.

Von da geht es dann ich Abschnitten von ca. 180km Richtung Nordseeküste und dann über Hamburg an der Elbe entlang nach Hause – in der Summe plane ich mit 7 Tagen und 1250km.

Die Feinplanung mache ich dann in den nächsten Wochen.

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Carver 120 Route oder der Trend geht zum Zweitrad

Aufgrund weniger schöner gesundheitlicher Gründe ist mir ein Carver 120 Tour zugeflogen – die Luft ist erstmal wieder drauf und die ersten Meter sind gefahren – technisch auf den ersten Blick alles ok, Bremsen sind sehr knackig, die Schaltung schaltet ohne Probleme.

Das erstmal als kurze Einschätzung.

#Update 26.12.2022
Heute gab es nun endlich Gelegenheit, mal ein paar Meter weiter mit dem Rad zu fahren – so bin ich mal schnell bis zur Autobahn(Dessau-Süd) und zurück gefahren. Fazit: Das Hinterrad hatte einen Höhenschlag, verursacht durch die Längere Standzeit ohne Luft, was ich auf dem Rückweg an einer Tankstelle behoben habe und einen losen Lenker, was meine eigene Schuld war, denn den Lenker hatte ich zum Zweck des Transportes locker gemacht und wohl nicht richtig fest gemacht. Auch das habe ich gleich nach der Rückkehr behoben. Gefühlt bin ich etwas schneller unterwegs. Rest der Technik ist absolut in Ordnung – auch das Licht.

26.12.2022 24km Dessau Süd

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Irre im Verkehr 10/2022

Auf dem Weg zum ADFC Stammtisch in Dessau

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Irre im Verkehr 09/22

23.09.2022

Geisterradler, Gehwegradler, Überholen am Fußgängerüberweg, Schwungvolles Einfahren in eine Einmündung, mein bisher größer Seitenabstand, Busspur(Fahrzeug merken)? Schulterblick? Braucht kein Mensch! Geisterradler

Video entstand auf 5,4km
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Reparaturlogbuch ab 18.09.2022

18.09.2022 Wechsel der defekten Pedalen durch billige von Thomas Phillips(3,99€)

17.06.2022 Montage von Kette S-Ram 870, Kassette PG 850, neue Schutzbleche
19.06.2022 MarathonTour plus(vorn), Schlauch(vorn)
13.06.2022 Plattfuss vorn geflickt
09.06.2022 Montage Kette(HG41) und Ritzelpaket(S-RAM PC850)
30.05.2022
25.05.2022 Schaltung justiert, Rücklicht Notreparatur und Kettenverschleiß
24.05.2022 Schaltauge, Ritzel, Kette Link
15.04.2022 Kettentausch Shimano

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Videos

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neugebauter Radweg zw. Rödgen und der B183

ist eine Zumutung, dass sowas gebaut werden darf ist schon beachtlich, geschweigedenn das soetwas abgenommen wurde. Der Planer gehört für sowas geteert und gefedert

Video ansehen und staunen

Die Messung erfolgte mit dem gebräuchlichen Daumen->Mittelfinger-Maß kontrolliert -> 20cm. Eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Verwaltung Bitterfeld-Wolfen ist eben telefonisch erfolgt und der Link zu dieser Seite per Mail weitergeleitet.

nun aber mal Tatsachen: Unzulässig. RN 37 zu § 2 VwV-StVO fordert eine Mindestbreite von 2,40 m. Die Straßenverkehrsbehörde muss die Radwegebenutzungspflicht aufheben. Der Geh und Radweg darf höchstens in eine Richtung freigegeben werden und dann muss er breiter werden

Naja die 2,4 m sind äußerst knapp verfehlt – in Leipzig wird ein Radweg abgerissen, weil er 10cm zu schmal ist(1,4m statt 1,5m)

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